Kewatec Aluboat

PEOPLE OF KEWATEC – JOONAS TOIVONEN

Martti Vaahtoranta, 15.10.2020

Einsatz an der südlichen Ostsee – BEI KEWATEC WIRD ES NIE LANGWEILIG

 

Ein väterlicher Tipp

Ein guter Arbeitsplatz wird nicht immer anhand einer Annonce in der Zeitung oder mithilfe einer Suchmaschine im Internet gefunden. Öfters erzählt davon jemand, der Bescheid weiß. Und wenn es der eigene Vater ist, soll man der Information umso mehr Gehör schenken.

So geschah es Joonas Toivonen, einem Elektriker aus Pohjanmaa.

Die Werft Kewatec hat robuste Kräne in ihren Fertigungshallen, aber keine im eigenen Hafen. Daher werden immer, wenn Hebehilfe am Ufer gebraucht wird, ein oder zwei schwere, fahrbare Kräne zur Werft bestellt.

Der Vater von Joonas Toivonen fährt beruflich so einen Giganten bei der Firma E. Helaakoski und kommt hin und wieder auch zu Kewatec, um Boote ins Wasser oder manchmal auch vom Wasser auf das Trockene zu hieven. Und er hat Joonas vom Arbeitsplatz auf dem Industriegelände Lahdenperä an der See und am Rande der Stadt erzählt.

 

Ein junger, aber erfahrener Elektroinstallateur

Joonas Toivonen ist in der Gemeinde Oulainen geboren. Den Ort Kälviä hält er aber für seine Heimat. Da wohnt er.

In seiner Freizeit spielt Toivonen Discgolf, Hallenhockey und auch Eishockey. Manchmal schraubt er an Autos. Auch das dürfte er vom Vater haben.

Toivonen ist ein gelernter Elektroinstallateur. Und obwohl er noch ein junger Mann ist, hat er schon viel Arbeitserfahrung sammeln können.

”Ich habe bei der Firma Mesiel Oy als Installateur, in der Instandhaltung bei Freeport Cobalt Oy in Kokkola und in der Fabrik von Rani Plast in Teerijärvi gearbeitet. Bevor ich bei Kewatec eingestellt wurde, führte ich in Kälviä drei Jahre lang Elektroinstallationen bei der Sportbootwerft Linex-Boat Oy, die Nord Star -Boote baut, durch,“ erzählt Toivonen.

 

Von den Sportbooten zu den Arbeitsschiffen

”Bei Linex haben wir nach gleichen Prinzipien gearbeitet, wie bei Kewatec. Dennoch ist hier die Elektromontagearbeit etwas anders,“ setzt Toivonen seinen Bericht fort.

Obwohl auch die Sportboote, die man in Pohjanmaa baut, karg wie „Patrouillenboote“ aussehen können, sind sie dennoch als Freizeitfahrzeuge konzipiert worden. Bei Kewatec dagegen werden auch die wenigen Boote, die zur Belustigung ihrer Besitzer bestellt werden, nach denselben Kriterien gebaut, wie die Arbeitsboote.

Joonas Toivonen hat selbst kein eigenes Boot. Und wenn eine Bootwerft als Arbeitsplatz vergessen wird, hatte er auch kein dezidiertes Verhältnis zum Meer, als er seine Arbeit bei Kewatec im Jahr 2018 begann.

Jetzt aber befindet sich sein Arbeitsplatz direkt am Meeresufer und manchmal sogar auf dem Wasser, wenn ein schon ins Wasser gesetztes Boot am Kai fertiggestellt wird. Und manchmal fährt man bei einer Probefahrt mit.

 

Eine Dienstreise zur südlichen Küste der Ostsee

Arbeitet man bei Kewatec, kann es schon vorkommen, dass eine Dienstreise einen Elektroinstallateur ins Ausland führt. Denn manchmal gibt es an einem schon gelieferten Boot etwas, was noch nachgebessert werden sollte, damit der Auftraggeber das Boot exakt so vorfinden würde, wie es bestellt wurde.

So war’s mit dem Fischereiaufsichtsboot „Steinbutt“ (Kewatec Patrol 1560), das gegen Ende November 2018 dem Auftraggeber in Rostock geliefert wurde. Es bestand aber noch Nachbesserungsbedarf an ihm. Daher flog Toivonen zusammen mit einem Arbeitskollegen nach Hamburg und erledigte in Warnemünde das Nötige.

Jetzt funktioniert die Feuerlöschpumpe. Der Kunde war zufrieden und Toivonen um eine Erfahrung reicher.