Kewatec Aluboat

People of Kewatec – Joona Kivelä

Martti Vaahtoranta, 2.9.2019

”Einem besseren Arbeitgeber und einem angenehmeren Arbeitsplatz als Kewatec bin ich noch nicht begegnet. Man arbeitet dicht beieinander, und man kann einen Einfluss darauf nehmen, was und wie gemacht wird.“ So antwortet Planer Joona Kivelä, wenn man ihn fragt, ob er es jemandem empfehlen würde, bei Kewatec zu arbeiten.

Dies kann aber umgedreht werden: soll jemand der Empfehlung von Kivelä folgen und entscheiden, bei Kewatec zu arbeiten, wird er – oder sie – bald bemerken, dass der Empfehlende einer von denen ist, die von Kewatec einen so angenehmen Arbeitsplatz machen.

Kivelä hat die Gabe, den Arbeitskollegen auch einen trüben Tag wenigstens etwas heller zu machen. Obwohl bei Kewatec sehr zielstrebig und intensiv gearbeitet wird, gibt es nie solche Eile, dass Kivelä keine Zeit zu einer kleinen Besprechung oder zu einem ermunternden Kommentar oder zumindest zu einer Frage hätte: „Na, wie geht’s denn heute?“ Und damit ist immer eine Portion von wohltuendem Humor verbunden.

Morgens kommt Kivelä von Zuhause in der Nähe von Kewatec manchmal mit dem Fahrrad an die Arbeit. Geboren ist er aber etwas weiter weg von der Werft in Lahdenperä, nämlich in Himanka.

Und wie bei so vielen der Mitarbeiter bei Kewatec, gehört das Meer schon immer zur Welt von Kivelä. Auch heute verbringt er viel Zeit am Sommerhäuschen seiner Eltern im Archipel von Kalajoki.

Bei Kewatec ist Kivelä, Jahrgang 1992, einer der jüngsten Mitarbeiter. Viel hat er aber bis heute schon geschafft: Zuerst eine Ausbildung zum Klempner-Schweißer, dann zum Ingenieur in der Maschinen- und Produktionstechnik. Aluminium als Material hat ihn interessiert – und natürlich das Planen.

Wäre es daher verkehrt zu sagen, dass der Lebensweg von Kivelä ihn nach Kewatec geführt hat? Zur Planungsabteilung kam Kivelä durch ein Praktikum. Dann, nach einer kurzen Zeit als Leiharbeiter, hat Kivelä eine unbefristete Stelle bei Kewatec bekommen.

Das ist gar nicht übel, besonders, weil der verheiratete Kivelä Vater eines zweijährigen Mädchens ist. Er sagt eben, dass die Familie im engen und weiten Sinne des Wortes ihm sehr wichtig ist. Und mit einer unbefristeten Arbeitsstelle ist es leichter etwa an den Kauf eines Einfamilienhauses zu denken als ohne sie.

Gut ist es auch für Kewatec. Auf Kivelä kann man sich verlassen. Er trägt die Verantwortung für die unterschiedlichen Systeme an Bord von der Antriebslinie bis zur Belüftung. Und wenn man zuschaut, mit welcher Virtuosität er die Computermaus benutzt und den Cursor auf dem Bildschirm bewegt, und wenn man es wahrnimmt, wie viel er von den Rechnern versteht, glaubt man gerne, dass er neben Frisbee-Golf Videospiele in seiner Freizeit spielt. Und redet man mit ihm, stellt man fest, dass er nicht nur Comics gelesen hat. Besonders die Technik und Geschichte interessieren ihn.

Die Arbeit von Kivelä ist nicht leicht. Es ist schwer, die unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen des engen Zeitplans zu koordinieren. Man muss ständig nach richtigen Arbeitsweisen suchen.

Dennoch fasst Kivelä zusammen: „Ich mag die Vielfältigkeit meiner Arbeit. Es ist auch schön als ein fertiges Produkt das zu sehen, was man geplant hat. Und es gefällt mir, direkte Reaktionen von der Produktion zu erhalten.“

Und obwohl Kivelä nicht in einer zweisprachigen Umgebung groß geworden ist, fühlt er sich wohl in einer Arbeitsgemeinschaft, die Finnisch und Schwedisch schön miteinander gemischt spricht. „Alle kommen gut miteinander zurecht”, sagt er.

Und das ist die erste Voraussetzung für eine gelungene Zusammenarbeit. Nicht wahr?